Surfen lernen in Marokko: das Surfcamp für Anfänger
Noch nie auf einem Brett gestanden? Genau dafür sind unsere Aufenthalte gemacht. Was ein Surfcamp in Marokko für Anfänger ändert — und woran Sie das richtige erkennen.
Erste Wellen im Weißwasser vor Mirleft: eine Anfängerin steht auf dem Softboard, die Gruppe wartet dahinter.Surfen lernen in Marokko heißt vor allem: einen Ort wählen, an dem Anfänger nicht die Ausnahme sind, sondern die Regel. In Mirleft, anderthalb Stunden südlich von Agadir, hatten die meisten unserer Gäste vor der Anreise noch nie ein Brett unter den Füßen. Der Beach Break liegt zwanzig Meter von der Surfschule entfernt, und die Welle dort ist zum Lernen gemacht.
Muss man schon surfen können?
Nein, Vorkenntnisse braucht es keine. Die Sessions sind betreut, und der Coach richtet jede Einheit nach dem Niveau der Gruppe aus — höchstens acht Personen pro Coach. Begonnen wird im Weißwasser, stehend auf einem Softboard, bevor es weiter draußen an die eigentliche Welle geht. Schwimmen können ist die einzige echte Bedingung.
Wann steht man auf der ersten Welle?
Meist schon in der ersten oder zweiten Session — im Weißwasser, ein paar Sekunden lang. Länger dauert alles danach: kraftsparend paddeln, die Welle lesen, den richtigen Moment treffen. Genau deshalb zählt die Dauer des Aufenthalts.
Was muss ich mitbringen?
Nichts Technisches: Brett und Neoprenanzug sind bei jeder betreuten Session dabei. Der Rest liegt bei Ihnen.
- Badesachen für unter den Neoprenanzug.
- Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, wasserfest.
- Ein Handtuch und etwas Warmes für nach dem Wasser.
- Neoprenschuhe, wenn Sie Felsen scheuen — am Beach Break optional.
Wie lange sollte man als Anfänger bleiben?
Das ist die eigentliche Frage, und die Antwort hängt davon ab, was Sie suchen.
- Fünf Tage: das Standardformat — hier beginnt die Bewegung, von allein zu sitzen.
- Eine Woche: genug Zeit, dass Surfen zur Gewohnheit wird statt zur Anstrengung.
- Zehn Tage: wenn man nicht mehr zählt und die Welle zum Rhythmus wird.
Für den ersten Aufenthalt sind fünf Tage das beste Verhältnis von Fortschritt zu Urlaubstagen: lang genug, um über die erste Frustration hinwegzukommen, kurz genug für eine Urlaubswoche.
Was ist im Preis enthalten?
Unsere Aufenthalte sind alles inklusive: die betreuten Surf-Sessions, abgestimmt auf die Bedingungen, Brett und Neoprenanzug, Yoga am Meer, die Unterkunft im geteilten oder privaten Zimmer und Vollpension — mittags im Café-Restaurant der Surfschule am Meer, abends im Camp. Den Transfer ab dem Flughafen Agadir buchen Sie dazu, wenn Sie mögen: 50 € hin und zurück pro Person.
Fünf Tage im geteilten Zimmer gibt es ab 419 €; 20 % Anzahlung bestätigen die Buchung, der Rest spätestens 15 Tage vor Anreise. Mehr Papier gibt es nicht.
Wann ist die beste Zeit, um anzufangen?
Die Saison läuft von September bis Mai, das Wasser hat um die neunzehn Grad. Für Anfänger sind Herbst und Frühjahr am angenehmsten: regelmäßige, aber vernünftige Dünung. Im Hochwinter, wenn der Atlantik größer anrollt, wechseln wir auf geschütztere Ausweichspots — lernen kann man hier die ganze Saison.
Warum Mirleft und nicht Taghazout?
Taghazout ist der bekannte Name, und genau das ist das Problem: volle Line-ups, in denen Anfänger vor allem eines lernen, nämlich ausweichen. In Mirleft teilen Sie die Welle mit Ihrer Gruppe und ein paar Fischern. Ein Surfcamp in Mirleft ist die ruhigere Variante desselben Ozeans — mit derselben Dünung, aber ohne Warteschlange.
Surfen lernen in Marokko, in einem Camp mit überschaubarer Größe, ohne Menschenmenge und ohne Fabrikbetrieb: das machen wir in Mirleft. Sie wählen die Dauer, wir kümmern uns um den Rest.