In Marokko surfen, fernab der Menge: der Süden jenseits von Taghazout
Taghazout hat das marokkanische Surfen berühmt gemacht — und überfüllt. Anderthalb Stunden weiter südlich trifft dieselbe Atlantik-Dünung auf fast leere Strände.
Die Küste südlich von Agadir bei Sonnenaufgang, ein leerer Strand im flachen LichtDie kurze Antwort: Wer in Marokko ohne Gedränge surfen will, fährt südlich von Agadir. Rund um Mirleft, Aglou und Sidi Ifni trifft die Atlantik-Dünung auf eine Küste, die ruhig geblieben ist — während sich Taghazout nicht mehr leert.
Warum ist Taghazout so voll?
Taghazout ist der bekannteste Spot Marokkos, 45 Minuten nördlich von Agadir. Die Wellen sind hervorragend — und das weiß jeder. In der Hochsaison teilen sich Dutzende Surfer dieselbe Welle.
Wo findet man ruhigere Wellen?
Weiter südlich leert sich die Küste. Mirleft liegt rund anderthalb Stunden von Agadir entfernt, eine halbe Stunde nördlich von Sidi Ifni. Dieselbe Nordwest-Dünung läuft hier ein, aber die Surfer am Strand lassen sich an einer Hand abzählen.
- Mirleft — Beach Breaks zum Lernen, ohne die Menge
- Aglou — ein langer Strand nördlich von Sidi Ifni
- Legzira — die roten Felsbögen, ein paar Minuten entfernt
- Sidi Ifni — ein verschlafener Hafen, anspruchsvollere Wellen
Wann ist die beste Saison?
Die Saison läuft von Oktober bis April, wenn der Nordatlantik seine Dünung schickt. Das Wasser bleibt mild — um die 18 Grad im Herbst. Der Sommer passt besser für Anfänger: kleinere Wellen, wärmeres Meer.
Wir versprechen hier nicht den Spot des Jahrhunderts. Wir versprechen eine Küste, an der man noch das Meer hört, bevor man die anderen hört — und genau dafür steht unser Surfcamp Westklippe in Mirleft.